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Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) hat sich gemeinsam mit den Ländern
Brandenburg und Berlin sowie mit weiteren Partnern an der Bundeswehr-Übung QUADRIGA 2026 beteiligt. Es kamen ca. 250 zivile Einsatzkrä e der MTF 17 und 18 und der Pa ententransportgruppen der MTF aus Berlin zum Einsatz. Im Szenario wurden verletzte Solda nnen, Soldaten und Zivilisten im Einsatzraum medizinisch erstversorgt und im Rahmen eines strategischen Verwundetentransports verlegt. Mit der Ankun am Flughafen Berlin Brandenburg begann der zivile Teil der Re ungske e.
In der Nähe des Flughafens wurde hierfür ein temporärer medizinischer Aufnahmepunkt eingerichtet. Dort trafen die
aus dem Einsatzgebiet verlegten Pa en nnen und Pa enten ein, wurden gesichtet und für die Weiterbehandlung vorbereitet. Anschließend erfolgte die bedarfsgerechte Verteilung auf geeignete zivile Krankenhäuser in Berlin und Brandenburg durch die Leitstelle Lausitz, die für den Landkreis Dahme-Spreewald zuständig ist. Im Übungsszenario übernahmen die ehrenamtlichen Einsatzkrä e der Medinizinschen Task Force die Sichtung der ankommenden Verwundeten, kategorisieren diese nach medizinischer Dringlichkeit und bereiten die Weiterverlegung in geeignete Krankenhäuser vor. Ziel war es, eine Überlastung einzelner Standorte zu vermeiden und eine bedarfsgerechte medizinische Versorgung sicherzustellen.
Die gewonnenen Erfahrungen fließen in die konzep onelle Weiterentwicklung des integrierten Hilfeleistungssystems von Bund und Ländern ein und stärken dessen Handlungsfähigkeit in sämtlichen Lagen. Durch die Beteiligung an der Übung wurde keine Festlegung auf ein System der zivil-militärischen Verwundetenversorgung in Deutschland getroffen
Zur Person:
Referent für den medizinischen CBRN-Schutz im Referat A.I.4 – Präklinische Versorgung in der Abteilung A –
Zivilschutzausstattung des Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe
Sowie ständiges Verbindungselement des BBK in den Zentralen Sanitätsdienst der Bundeswehr
Weiterhin Koordinator des Fachreferates für Übungen der Medizinischen Task Forces.

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Der Vortrag zeigt, was Zivil-Militärische Zusammenarbeit für Hilfsorganisationen praktisch bedeutet, wenn strategische Planungen auf einen Einsatzalltag treffen, der bereits stark belastet ist. Denn Rettungsdienst, Sanitätsdienste bei Großveranstaltungen, lokale Einsatzlagen, Ausbildung und Ehrenamt laufen weiter, auch wenn zusätzliche Anforderungen hinzukommen.
Im Mittelpunkt des Vortrags steht deshalb die Frage, was passiert, wenn strategische Planungen und zusätzliche Anforderungen auf einen Einsatzalltag treffen, der ohnehin an der Belastungsgrenze läuft.
Der Fokus liegt auf belastbaren Schnittstellen, ehrlicher Ressourcenbewertung und der Frage, wie Einsatzkräfte auch unter Mehrfachbelastung motiviert und handlungsfähig bleiben.
Zur Person:
Oliver Werthes kommt ursprünglich aus der operativen Gefahrenabwehr und hat mehrere Jahre im Rettungsdienst gearbeitet. Heute ist er im DRK-Generalsekretariat im Bereich Nationale Hilfsgesellschaft
tätig. Dort beschäftigt er sich vor allem mit der Weiterentwicklung von Krisen- und Führungsstrukturen und der Zusammenarbeit unterschiedlicher Organisationsebenen. Zu seinen Projekterfahrungen zählen unter anderem die UEFA EURO 2024 und LÜKEX. Ergänzend hat er einen MBA in Sicherheits- und Katastrophenschutzmanagement abgeschlossen.

Der Vortrag „Zivile Verteidigung – Was plant die Landeshauptstadt München?“ erläutert die Bedeutung der Zivilen Verteidigung als gesamtstaatliche und gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Sie umfasst die Aufrechterhaltung der Funktionsfähigkeit städtischer Strukturen, die Versorgung der Bevölkerung, die Unterstützung der Streitkräfte und den Zivilschutz. Angesichts hybrider Bedrohungen und möglicher militärischer Konflikte müssen staatliche und kommunale Strukturen erneut widerstandsfähiger werden. Zentrale Handlungsfelder sind die Warnung der Bevölkerung, die Sicherstellung der medizinischen Versorgung, der Schutz Kritischer Infrastrukturen und die Sicherung wichtiger Objekte. Für München stehen zudem das Krisenmanagement, eine verlässliche Krisenkommunikation, krisenresiliente Quartiere
sowie die zivile Alarmplanung im Fokus. Die Umsetzung erfordert eine schrittweise Planung, ausreichende Ressourcen und die enge Zusammenarbeit von Verwaltung, Hilfsorganisationen, Wirtschaft und Bevölkerung.
Kernaussage: Zivile Verteidigung ist eine dauerhafte gesamtstaatliche und – gesamtgesellschaftliche – und im Falle von München als gesamtstädtische – Aufgabe und darf nicht allein als Einsatzaufgabe der Blaulichtorganisationen verstanden werden.
Zur Person:
Landeshauptstadt München, Kreisverwaltungsreferat
Branddirektion
Büro der Dienststellenleitung
Koordinierungsgruppe Zivile Verteidigung
Leiter der Koordinierungsgruppe
seit 2026
Abteilung Geschäftsführung – Bevölkerungsschutz & Krisenmanagement
Unterabteilungsleiter/Stellvertretender Abteilungsleiter
seit 2023 bis 2026
Einsatzdienst als Direktionsdienst und vorbenannter Örtlicher Einsatzleiter
Abteilung Einsatzlenkung – Einsatzführung
Unterabteilungsleiter/Stellvertretender Abteilungsleiter
2018 bis 2023
Leitung Stab – Einsatzführungsdienste
2016 bis 2018
Abteilung Einsatzlenkung – Informations- und Kommunikationstechnik
Unterabteilungsleiter und Projektleiter „Einführung Digitalfunk“
2011 bis 2016
Aufstiegsausbildung in den höheren feuerwehrtechnischen Dienst
2010 bis 2011
Abordnung in das Bayerische Staatsministerium des Innern
Projektgruppe DigiNet (Einführung Digitalfunk in Bayern)
2007 bis 2010
Abteilung Aus- und Fortbildung
Sachgebietsleiter
1999 bis 2007