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Lebensbedrohliche Einsatzlage: 2.000 Einsatzkräfte üben am Münchner Hauptbahnhof und in Garching-Hochbrück

Das Luisengymnasium diente als Betreuungsstelle für unverletzte Betroffene. Die Helfer*innen warten auf ihren Einsatz.
Führungskraft bei der Arbeit
Für den Einsatz in der Nacht gab es natürlich auch etwas zu essen. Herzlichen Dank an die Kollegen vom THW! Fotos: G. Bücherl
Heute Nacht fand zwischen Mitternacht und etwa vier Uhr morgens die Übung Lelex ("Lebensbedrohliche Einsatzlage Exercise") unter Federführung der Polizei am Münchner Hauptbahnhof sowie in Garching-Hochbrück statt. Beteiligt waren insgesamt rund 2.000 Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr, Hilfsorganisationen, Kreisverwaltungsbehörden und Verkehrsbetrieben. Während im Hauptbahnhof vier bewaffnete Täter mit Messern und Schusswaffen Passanten verletzten und töteten, hatten es die Einsatzkräfte in Garching mit einer Geiselnahme zu tun. Die gesamte Übung folgte einem Drehbuch, das die Organisatoren im Vorfeld akribisch vorbereitet hatten. Das Münchner Rote Kreuz beteiligte sich mit Kräften des Einsatzführungsdienstes, drei Rettungswagenbesatzungen, dem Gerätewagen Rettungsdienst und vielen ehrenamtlichen Spezialist*innen der Schnelleinsatzgruppen (SEG) an der Übung. Neben einer SEG Behandlung waren drei SEG Transport, eine SEG Betreuung, eine SEG Verpflegung und der Fachdienst Psychosoziale Notfallversorgung (PSNV) in der Nacht im Einsatz. Die PSNV-Helfer*innen übernahmen Aufgaben der Krisenintervention und standen auch für die Einsatzkräftenachsorge bereit. Der Betreuungsdienst war an einer Betreuungsstelle im Luisengymnasium im Einsatz.