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Dienstag, 19. Juni 2018

Donnerstag, 27. Juni 2013 06:05 Alter: 5 Jahr/e

Rotes Kreuz betreut Flüchtlinge im Hungerstreik am Rindermarkt

Rund 50 Menschen demonstrieren seit Samstag am Münchner Rindermarkt für ihre Rechte. In der Nacht zum Donnerstag betreuten ehrenamtliche Rot-Kreuz-Helfer die hungerstreikenden Flüchtlinge.

Helfer des Münchner Roten Kreuzes und anderer Hilfsorganisationen versorgen in der Nacht die demonstrierenden Menschen auf dem Rindermarkt. (Fotos: Ekkehard Vigo Fischer)

Am Mittwochabend wurden die ersten ehrenamtlichen Einsatzkräfte des Münchner Roten Kreuzes alarmiert, sie sollten die demonstrierenden Menschen auf dem Rindermarkt in der Stadtmitte versorgen. Dort machen seit Samstag rund 50 Flüchtlinge auf ihre Situation aufmerksam und befinden sich mittlerweile im Hungerstreik für ihre Rechte.

 

In der Nacht zum Donnerstag arbeiteten insgesamt mehr als 50 Aktive der städtischen Münchner Rot-Kreuz-Bereitschaften und aus Deisenhofen bis zum Einsatzende gegen vier Uhr morgens.

 

Medizinische Hilfe und Tee für die Ehrenamtlichen

 

Bereits am Abend waren die sogenannten Schnelleinsatzgruppen (SEG) Behandlung und Transport im Einsatz, in der Nacht machten sich auch die Helfer der SEG Betreuung auf den Weg, um die Helfer mit Semmeln und warmem Tee zu versorgen.

 

Gemeinsam mit Helfern anderer Hilfsorganisationen betreuten die Rot-Kreuz-Mitarbeiter mehrere Patienten medizinisch. Neben vielen Kreislaufzusammenbrüchen hatten die Demonstranten auch andere gesundheitliche Probleme.

 

Mehr Informationen im Internet:

Süddeutsche Zeitung, Flüchtlinge im Hungerstreik: Heimatlos an der Isar (26.6.2013)