Schon am Nikolaustag trafen sich Helfer des Jugendrotkreuzes und der Bereitschaft im Grünwalder Jugendzentrum um die Plätzchen für unseren Stand auf dem Weihnachtsmarkt vorzubereiten. Auch heuer konnten wir auf fleißige Eltern unserer JRK-Kids zählen, die bereits jede Menge vorbereiteten Teig sowie die am Weihnachtsmarkt heiß begehrten gluten- und laktosefreien Plätzchen an uns spendeten. Die Jugendlichen gaben sich große Mühe beim Teigausrollen, Ausstechen und vor allem beim Verschönern der gebackenen Köstlichkeiten. Am Ende eines langen Backnachmittags konnten wir auf knapp sechzig Tüten voll mit verschiedensten Plätzchen und Vanillekipferln stolz sein. Ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle auch an das JUZ-Team für das Bereitstellen der Räumlichkeiten.
Am Sonntagmittag trafen sich dann Helfer von Bereitschaft und Jugendrotkreuz zum Standaufbau. Auf den Nachmittag verteilt hatten wir einigen Zulauf an unserem Informationsstand. Neben guten Gesprächen und einem Gesundheitscheck mit Blutdruck und –zuckermessung kam heuer erstmals der von der Gemeinde Grünwald gespendete Übungsdefibrillator zum Einsatz. Nachdem die Gemeinde vor kurzem vier neue SOS-Stationen mit Defibrillatoren aufgestellt hat, war hier das Interesse der Bürger besonders groß. An unserer Reanimationsstation konnten Interessierte den ganzen Nachmittag die Grundlagen der Wiederbelebung üben, sich über den richtigen Ablauf von Reanimationsmaßnahmen informieren und den Einsatz der sogenannten AEDs trainieren. Diese sind auch in vielen U-Bahn-Stationen oder anderen öffentlichen Einrichtungen vorhanden. Im Verlauf zeigten einige Besucher reges Interesse an unserem Reanimationstraining „Der Schock fürs Leben“. Das etwa zweistündige Training ist genau auf das Auffrischen der Wiederbelebung und Stabiler Seitenlage ausgelegt. Weitere Interessenten können nähere Informationen unter
info(at)brk-gruenwald(dot)de erfragen.
Bereits mit den Aufräumarbeiten begonnen mussten unsere Sanitäter noch unter Beweis stellen, dass sie auch im Notfall wissen was zu tun ist. Ein Herr war für eine Weile bewusstlos geworden. Einige Minuten vor dem bereits alarmierten Notarzt trafen wir am Patienten ein und begannen die Erstversorgung. Schnell wurde er gemeinsam in den ebenfalls alarmierten Rettungswagen gebracht und an die Kollegen übergeben.