Björn Bores hatte die besondere Ausbildung nun schon im dritten Jahr organisiert. "Eine Berghütte hat ein besonderes Ambiente, das man vor allem bei dieser Ausbildung sehr gut nutzen kann", so Bores, der dafür auch gerne einen höheren Organisationsaufwand in Kauf nimmt, denn "natürlich muss man insbesondere bei den didaktischen Methoden Kompromisse machen, aber dafür wird die Interaktion der Teilnehmer forciert". Das geht schon bei der Anreise los, die aus ökologischen Gründen natürlich gemeinsam organisiert wird.
Diesmal waren neben Anwärtern der Bergwacht auch Bereitschaftsmitglieder aus Pasing und Unterhaching sowie eine neue Mitarbeiterin der Servicestelle Ehrenamt dabei.
Denn egal ob Bergwachtler, Jugendrotkreuzhelfer, Bereitschaftsmitglied, Wasserwachtler oder Mitarbeiter in einer der Abteilungen des Kreisverbandes: Jeder durchläuft bei Eintritt ins Rote Kreuz das Seminar. Dort lernen die Teilnehmer alles über die Organisation. Von der
Gründung über die
Grundsätze und die Struktur bis hin zur Vielfalt an sozialen und medizinischen
Hilfeleistungen, die das Rote Kreuz für die Bevölkerung anbietet. Und umso gemischter die Gruppe, desto interessanter werden die Diskussionen.
Auch dieses Jahr waren die Teilnehmer wieder begeistert. "Das Feedback ist immer sehr positiv und deshalb habe ich vor, auch kommendes Jahr wieder einen Termin auf einer Bergwachthütte anzubieten", zieht Bores Bilanz.