Beira ist weiter zu großen Teilen von der Außenwelt abgeschnitten. Stromversorgung und Telefonverbindungen sind weitgehend zusammengebrochen. „Das gesamte Ausmaß der Katastrophe ist immer noch unklar. Aber bereits jetzt können wir sagen, dass sich das Land in der größten humanitären Krise befindet, die es in der jüngeren Vergangenheit erlebt hat. Das Hauptaugenmerk liegt jetzt darauf, die von Überschwemmungen eingeschlossenen Menschen schnell zu retten“, sagt Roden.
Der Zugang für die Helfer ist schwierig: „Die Zufahrtsstraßen sind unpassierbar, Brücken wurden zerstört, auch der Hafen ist stark beschädigt“, sagt Roden. Freiwillige und Mitarbeiter des Mosambikanischen Roten Kreuzes und der Internationalen Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmond-Gesellschaften (IFRC) verteilen in Beira Hilfsgüter, die zum Teil bereits vor der Katastrophe vorsorglich dort deponiert worden waren. „Das DRK wird sich bei seiner weiteren Nothilfe auf die wichtigsten Bedarfe der Bevölkerung konzentrieren, also die Bereitstellung von Trinkwasser, verbesserter Hygiene und Gesundheit. Für die Versorgung mit Notunterkünften wird das DRK eine Expertin nach Mosambik entsenden“, sagt Roden. Dafür hatte das DRK bereits am Sonntag 50.000 Euro als Soforthilfe bereitgestellt.
Weitere Informationen gibt es hier. Das DRK bittet um Spenden für die notleidende Bevölkerung:
IBAN: DE63370205000005023307
BIC: BFSWDE33XXX
Stichwort: Wirbelsturm Idai