Konventionsbeauftragte sind ehrenamtliche Rotkreuzler*innen auf allen Verbandsebenen, die sich um die Verbreitung von Kenntnissen über das humanitäre Völkerrecht und über die Grundsätze der Internationalen Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung kümmern. Gerade wegen der Häufung bewaffneter Konflikte weltweit ist die Rolle aktuell stark im Fokus der Rotkreuzfamilie. Das Generalsekretariat des Deutschen Roten Kreuzes veranstaltete die Tagung gemeinsam mit dem Landesverband Bayerisches Rotes Kreuz, Gastgeber war das Münchner Rote Kreuz an seinem neuen Standort Kistlerhofstraße 140. Hans-Michael Weisky, Präsident des Bayerischen Roten Kreuzes, eröffnete die Veranstaltung, betonte das humanitäre Völkerrecht als Teil der Identität des Roten Kreuzes und
Am Donnerstag ging es um die nationale Umsetzung des humanitären Völkerrechts und die Ergebnisse der globalen Initiative zur Förderung des politischen Engagements für das humanitäre Völkerrecht. Zudem ging es um die Regelungen zum Zivilschutz in den Genfer Abkommen und die Rolle des Deutschen Roten Kreuzes im Zivilschutz. Beim gemeinsamen Abendessen vertieften die Teilnehmer*innen die Impulse und tauschten sich aus. Die Bereitschaften des Münchner Roten Kreuzes kochten dafür ein dreigängiges Menü für die Gäste. Am Freitag standen Workshops zur Erosion des humanitären Völkerrechts, zur Resolution des Delegiertenrats zur Stärkung des humanitären Völkerrechts und zu Möglichkeiten der Vortragsgestaltung über das humanitäre Völkerrecht auf dem Programm.
“Ich freue mich, dass wir Gastgeber dieser Tagung sein und den Rahmen für fachlichen Austausch und bundesweite Vernetzung bieten durften”, sagt Gabriel Bücherl, Konventionsbeauftragter des Münchner Roten Kreuzes. “Mein besonderer Dank gilt den Kolleg*innen aus unserer Geschäftsstelle, die mich bei der Organisation der Veranstaltung tatkräftig unterstützt haben.”


