Unsere Zukunft - unsere Veranwortung", unter diesem Zeichen trafen sich dieses Wochenende die Leitungskräfte der Bereitschaften des Münchner Roten Kreuzes, um über die zukünftige strategische Ausrichtung des Verbandes und drängende Themen des Tagesgeschäftes zu sprechen.
Die rund 50 Bereitschaftsleiterinnen und Bereitschaftsleiter, die 2.500 ehrenamtliche Mitglieder im Münchner Roten Kreuz repräsentieren, diskutierten lebhaft über Mitgliedermotivation, Gemeinschaftspflege, die Gewinnung von neuen Leitungs- und Führungskräften und die Schnittstellen zur hauptberuflichen Geschäftsstelle. Genauso leidenschaflich wurde für die intensivere Organisation von Aktionstagen geworben - eine ideale Möglichkeit, um die Kompetenzen der Rotkreuzler in der Öffentlichkeit darzustellen. Per einstimmigem Beschluss votierten die Leitungskräfte für die Einführung einer dezentralen EDV-Lösung für die organisatorische Verteilung der Sanitätswachdienste, die eine große logistische Herausforderung darstellt.
Ein Großteil der Teilnehmer hatte den Workshop im letzten Jahr noch sehr positiv in Erinnerung, denn dort wurde erstmals die Methode Open Space zur Organisation der Themen angewendet. "Die Freiheit im Open-Space ermöglicht uns, die wirklich wichtigen Themen, die den Leuten besonders auf den Nägeln brennen, zu identifizieren und mit viel Leidenschaft und Verantwortung zu behandeln", so Kreisbereitschaftsleiter Werner Masanz.
Wichtig für die Teilnehmer waren auch die Gespräche in den Kaffeepausen und der persönliche Austausch, der im täglichen Dienstgeschehen oft zu kurz kommt.
Die 2.500 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer der Münchner Rot-Kreuz-Bereitschaften sind vor allem auf Sanitätswachdiensten im Theater und bei Großveranstaltungen wie Oktoberfest oder Fußballspielen in München und Umbegung präsent. In letzter Zeit gewinnen auch soziale Themen immer mehr an Bedeutung.