Für Ehrenamtliche im Bevölkerungsschutz gelten aktuell bei Einsätzen unterhalb der Katastrophenschwelle unterschiedliche rechtliche Rahmenbedingungen. Während Helfer der Freiwilligen Feuerwehren angemessene Ansprüche auf Freistellung und Entgeltfortzahlung haben, ist dies für Helfer der Hilfsorganisationen nicht der Fall.
So kann es sein, dass bei einem gemeinsamen Einsatz der Feuerwehrhelfer von der Arbeit freigestellt wird, der Rotkreuzhelfer aber Urlaub nehmen muss.
Das Münchner Rote Kreuz setzt sich für eine rechtliche Gleichbehandlung aller ehrenamtlichen Helfer im Bevölkerungsschutz ein.
Am 4.9.2013 findet daher um 19 Uhr ein Diskussionsabend in der Seitzstraße 8 in 80538 München (Rückgebäude, 5. Stock) statt, zu dem Sie herzlich eingeladen sind.
Bitte melden Sie sich per E-Mail unter
puma(at)bereitschaften.brk-muenchen(dot)de an, damit wir den Abend besser planen können.
Teilnehmen werden betroffene ehrenamtliche Helfer und Führungskräfte des Münchner Roten Kreuzes sowie die Landtagsabgeordneten Andreas Lorenz (CSU), Florian Ritter (SPD) und Julika Sandt (FDP). Zugesagt haben zudem die Landtagskandidaten Ruth Busl (Freie Wähler) und Dr. Andreas Siebel (FDP) sowie Leonhard Stärk, Landesgeschäftsführer des Bayerischen Roten Kreuzes. Paul Polyfka, Vorsitzender des Münchner Roten Kreuzes, wird den Abend moderieren.