Freitag, 29. Dezember 2017 20:21 Alter: 25 Tage

Münchner Rotes Kreuz beteiligt sich an Großübung von Feuerwehr und Rettungsdienst in der Wolfart-Klinik Gräfelfing

Ein Einsatzteam sichtet den Schweregrad der Verletzungen

In der Nähe der Wolfart-Klinik stehen die Rettungswagen zum Transport der Verletzten bereit

Aus dem Einsatzleitwagen koordiniert die Sanitätseinsatzleitung den rettungsdienstlichen Teil des Einsatzes

Einsatzbesprechung der Führungskräfte der an der Übung beteiligten Organisationen. Fotos: J. Terstappen

Gestern Abend fand in der Wolfart-Klinik in Gräfelfing eine groß angelegte Übung von Feuerwehr und Rettungsdienst statt. Insgesamt etwa 250 Übungsteilnehmer*innen der Hilfsorganisationen und der Freiwilligen Feuerwehr nutzten die Zeit zwischen den Jahren, um die Einsatzabläufe bei einem Klinikbrand realitätsnah zu üben. Zahlreiche Verletztendarsteller sowie Nebelmaschine und Scheinwerfer sorgten für Stress bei den Einsatzkräften.

 

Dementsprechend erkundeten sie die Lage, retteten Menschen aus dem Gebäude, bekämpften den Brand, beurteilten die Schwere der Verletzungen, versorgten die Verletzten und sorgten für einen zügigen Transport in fiktive Kliniken.

 

"Ziel der Übung war es, die Einsatzkonzepte und die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Organisationen bei großen Schadenslagen zu überprüfen", sagt Jürgen Terstappen, Kreisbereitschaftsleiter des Münchner Roten Kreuzes. "Der neu eingeführte Digitalfunk und die Abläufe in der Einsatzleitung und beim Patiententransport haben wir auch unter die Lupe genommen."

 

Das Münchner Rote Kreuz beteiligte sich an der Übung mit zwei Rettungswagen, einer Schnelleinsatzgruppe Transport, einem Einsatzleitwagen, der Unterstützungsgruppe Sanitätseinsatzleitung, einem Team zur Psychosozialen Notfallversorgung (PSNV) und mit Übungsbeobachtern.