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Mittwoch, 21. Februar 2018

Freitag, 2. Februar 2018 21:02 Alter: 18 Tage

Kriseninterventionsdienst des Münchner Roten Kreuzes stellt neues Einsatzfahrzeug in Dienst

Am ersten Februar-Wochenende war es endlich soweit: Der Fachdienst PSNV des Münchner Roten Kreuzes stellte sein neues Einsatzfahrzeug in Dienst. Voller Stolz und Freude übergab Fachdienstleiter Christian Bormann den Bus an das diensthabende Team. Das Fahrzeug auf Basis eines VW T6 wird vorrangig im Kriseninterventionsdienst zum Einsatz kommen, steht aber auch dank seiner vielfältigen Einsatztauglichkeit als Mannschaftswagen bei größeren Einsatzlagen zur Verfügung.

Freuen sich über das neue Einsatzfahrzeug: Veronika Marek und Karsten Hahn

Das vor über 20 Jahren gegründete PSNV-Team des Münchner Roten Kreuzes ist seit Anfang 2015 auch in der Krisenintervention im Rettungsdienst innerhalb des Leitstellenbereiches München tätig. In den letzten drei Jahren stand allerdings nur ein Kleinwagen für die Einsatzkräfte zur Verfügung. Die beengten Platzverhältnisse verlangten den Helfern des Öfteren viel Improvisationsvermögen bei Betreuungen im öffentlichen Raum oder dem Transfer von mehreren Personen ab. Dies hat mit dem aus Haushaltsmitteln des Münchner Roten Kreuzes beschafften Busses nun ein Ende. Zudem kann nun eine deutlich umfangreichere Einsatzausstattung verlastet werden. Ausgestattet mit gegenüberliegenden Sitzen, einem Tisch, blickdichten Fenstern sowie Standheizung kann auch im Fahrzeug ein angemessenes Setting für Betreuungen möglich sein. „Das neue Fahrzeug wird unsere Arbeit deutlich erleichtern und die Betreuung von Betroffenen spürbar verbessern“, freut sich Fachdienstleiter Christian Bormann.

Der Fachdienst Psychosoziale Notfallversorgung (PSNV) arbeitet rein ehrenamtlich in den zwei Bereichen „Krisenintervention“ und „Einsatzkräftenachsorge“.

Derzeit beschränkt sich die Rufbereitschaft des Kriseninterventionsdienstes vor allem auf Wochenenden und Feiertage. Eine wachsende Zahl an Helfern und auch das neue Einsatzfahrzeug stellen nun die Weichen in Richtung einer Ausweitung der Dienstzeiten.

Die Hotline für Einsatzkräfte des Rettungsdienstes und der ehrenamtlichen Gemeinschaften ist rund um die Uhr erreichbar.