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Dienstag, 19. Juni 2018

Freitag, 29. März 2013 13:18 Alter: 5 Jahr/e

Hilfe für Krankenhäuser im serbischen Subotica

Rotes Kreuz leistet humanitäre Hilfe im Auftrag der Landeshauptstadt München

Die Zustände in Subotica erschütterten die Helfer. Foto: A. Höche

Den Auftakt der Auslandseinsätze des Arbeitskreises Hilfe für Menschen in Not des Münchner Roten Kreuzes bildete dieses Jahr Subotica. Seit 2006 unterstützt das Bayerische Rote Kreuz im Auftrag der Landeshauptstadt München die serbische Partnerstadt mit Hilfsgütern jeglicher Art. Dieses Mal waren die vier LKWs mit 20 Tonnen medizinischer Einrichtung wie Krankenhausbetten, Matratzen, Krankenhausbettwäsche und Toilettenstühlen beladen.

Vom 21.-23. März legte das zehnköpfige Freiwilligenteam mehr als 2.000 Kilometer zurück, um ausgewählten serbischen Krankenhäusern möglichst schnell und effizient Hilfe zu leisten. „Ich habe in den mehr als zwanzig Jahren, in denen wir Auslandseinsätze fahren, wirklich schon viel gesehen“, sagt Peter Klapper, Leiter des Arbeitskreises Hilfe für Menschen in Not des Münchner Roten Kreuzes. „Aber die Zustände, die wir hier vorgefunden haben, übertreffen alles“, berichtet er erschüttert. Angesichts der höchst spartanisch eingerichteten Krankenhäuser, deren Geräte veraltet und teilweise gesundheitsschädigend sind und der katastrophalen hygienischen Bedingungen, ist er entschlossen, so bald wie möglich einen weiteren Konvoi in die Wege zu leiten.

Ausgestattet mit Anforderungslisten weiterer Krankenhäuser und Schulen bemüht sich der Arbeitskreis nun, die benötigten Sachspenden aufzutreiben. Erfreulich ist, dass die Wahrnehmung für die Not vor Ort zunimmt. So stieß die im städtischen  Krankenhaus von Subotica organisierte Pressekonferenz auf großes Interesse seitens Fernsehen, Hörfunk und Printmedien. „Wir hoffen, dass uns dadurch die Arbeit erleichtert wird und wir schon im April vollbeladen nach Subotica zurückkehren können“, so Peter Klapper.