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Freitag, 22. Juni 2018

Montag, 29. April 2013 19:45 Alter: 5 Jahr/e

Gemeinsam für den guten Zweck: Viele neue Unterstützer für den Arbeitskreis Hilfe für Menschen in Not

tatkräftige Unterstützung für den Arbeitskreis Hilfe für Menschen in Not

tatkräftige Unterstützung für den Arbeitskreis Hilfe für Menschen in Not (Foto: P. Klapper)

Wenn man sich der Hilfe anderer verschrieben hat, so wie der Arbeitskreis Hilfe für Menschen in Not des Bayerischen Roten Kreuzes, findet man oft Menschen vor, die in größter Armut und unter katastrophalen Bedingungen ihr Dasein fristen und deren Versorgung mit Lebensmitteln geschweige denn in medizinischer Sicht kaum gewährleistet ist.

 

Die letzten Konvois nach Serbien und in die Ukraine haben dem Freiwilligenteam dies nur allzu deutlich vor Augen geführt. Daher hat der Arbeitskreis zu etwas ungewöhnlichen Maßnahmen gegriffen, um die von den dortigen Krankenhäusern angefragten Sachspenden zu beschaffen. „Wir haben eine groß angelegte Aufrufaktion für Küchen sowie Betten, Matratzen und Nachttischkästchen gestartet. Hierfür haben wir nahezu alle Brauereien und Krankenhäuser in München sowie rund 40 Hotels angeschrieben“, erklärt Peter Klapper, Leiter des Arbeitskreises Hilfe für Menschen in Not, die Initiative. „Die angeschriebenen Betriebe nehmen unsere Anfrage sehr positiv auf und viele haben uns bereits ihre Unterstützung zugesagt“.

 

Weitere Unterstützung erhält der Arbeitskreis seit rund zwei Monaten auch vom Clean Projekt Neuhausen e.V. (CPN), einem Jugendhilfeprojekt, das von der Landeshauptstadt München und dem Bezirk Oberbayern gefördert und von zahlreichen Sponsoren unterstützt wird. Ziel ist es unter anderem, mit präventiven Angeboten der Jungendarbeit zu verhindern, dass junge Menschen auf die schiefe Bahn geraten. Bei den Aktionen des Arbeitskreises Hilfe für Menschen in Not, wie LKWs für Auslandskonvois beladen oder Spenden abholen, können sich die 14- bis 18-Jährigen so richtig auspowern und vor allem gegen ein kleines Entgelt nützlich machen. „Wir sind sehr dankbar über die Kooperation mit CPN“, so Peter Klapper, „denn ohne die Hilfe unserer neuen jungen Freunde könnten wir viele Aktionen gar nicht mehr stemmen“.