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Dienstag, 24. Oktober 2017

Donnerstag, 12. Oktober 2017 20:56 Alter: 11 Tage

200 Gäste beim dritten Freiwilligenempfang des Münchner Roten Kreuzes

Der Chor des Alten- und Servicezentrums Bogenhausen sorgte für Unterhaltung

Rund 200 Gäste kamen in den Theatersaal zum dritten Freiwilligenempfang des Münchner Roten Kreuzes

Sabine Wagmüller, stellvertretende Vorsitzende des Münchner Roten Kreuzes (re.) mit einem Teil des Vorbereitungsteams

Am 6. Oktober fand im Theatersaal des Seniorenzentrums Kieferngarten der dritte Freiwilligenempfang des Münchner Roten Kreuzes statt. Eingeladen waren alle rund 400 ehrenamtlichen Helfer*innen, die sich in den sozialen Aufgabenbereichen des Münchner Roten Kreuzes engagieren. Sabine Wagmüller und Gabriel Bücherl, ehrenamtliche Beauftragte für die Wohlfahrts- und Sozialarbeit, begrüßten rund 200 Gäste.

In ihrem Grußwort dankte Sabine Wagmüller, die zugleich stellvertretende Vorsitzende des Münchner Roten Kreuzes ist, den Anwesenden für ihr individuelles Engagement. Sie spannte dabei den Bogen vom lokalen Engagement in München zu lokalem Rotkreuzengagement weltweit und betonte, dass jedes Engagement wertvoll für die Klient*innen, das Rote Kreuz und auch für die Freiwilligen selbst sei. Waltraud Heiter, Beauftragte für Wohlfahrts- und Sozialarbeit im Landesvorstand des Bayerischen Roten Kreuzes, schloss sich dem Dank an und betonte, die Wohlfahrts- und Sozialarbeit sei als fünfte Rotkreuzgemeinschaft der symbolische fünfte Finger an der Rotkreuz-Hand und damit eine sinnvolle Ergänzung der Rotkreuzfamilie. Sozialarbeit habe eine lange Tradition im Roten Kreuz und sei für Freiwillige die Chance, ihre vielfältige Lebenserfahrung einzubringen und weiterzugeben. Auch Marion Ivakko, stellvertretende Geschäftsführerin des Münchner Roten Kreuzes, betonte den Stellenwert bürgerschaftlichen Engagements gerade in einer Region wie München. Denn der Ballungsraum biete von vielen sozialen Angeboten zu wenig. Ehrenamtliche tragen mit dazu bei, Finanzierungslücken für soziale Angebote als Teil der Zivilgesellschaft zu schließen.

In einem Informationsblock stellten die Alten- und Servicezentrem Maxvorstadt und Freimann ihre Angebote für Senior*innen und Angehörige vor und die Vielfalt des ehrenamtlichen Engagements in diesen Einrichtungen. Von Technikberatung über Wandertage und Filmvorführungen bis hin zur Mithilfe beim Mittagstisch: Viele Angebote wären sonst nicht möglich. Es folgten Informationen zur internationalen Arbeit der Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung und zur internationalen Zusammenarbeit in der Rotkreuzfamilie. Abschließend informierte die Servicestelle Ehrenamt zu Vorteilen einer aktiven Mitgliedschaft im Roten Kreuz gegenüber der Mitwirkung auf Basis einer Freiwilligenvereinbarung.

Im Mittelpunkt des Freiwilligenempfangs stand der persönliche Austausch der Ehrenamtlichen untereinander und das gemütliche Beisammensein bei Kaffee und süßen bayerischen Schmankerln. Der Chor "Rock o' ́later" des Alten- und Servicezentrums Bogenhausen sorgte für die musikalische Untermalung des Nachmittags.

"Ich habe mich sehr über die rege Teilnahme gefreut", zieht Sabine Wagmüller Bilanz. "In der Wohlfahrts- und Sozialarbeit haben die ehrenamtlichen Gruppen nur selten Gelegenheit zum Austausch und zur Vernetzung. Dafür ist der Freiwilligenempfang eine gute Gelegenheit. Außerdem wird so die Vielfalt des sozialen Engagements im Münchner Roten Kreuz deutlich und die Freiwilligen werden sichtbar. Ich bedanke mich herzlich bei der Servicestelle Ehrenamt und bei den ehrenamtlichen Helfer*innen, die die Veranstaltung organisiert und vorbereitet haben."