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Dienstag, 24. April 2018

Montag, 7. August 2017 19:28 Alter: 259 Tage

100 Kilometer in 24 Stunden - Rotes Kreuz betreut Mammutmarsch

Eine der Sanitätsstationen des Münchner Roten Kreuzes entlang der Strecke des Mammutmarsches

Knapp 1.000 Teilnehmer*innen starteten am Samstag um 15 Uhr zu einem wahren Mammutmarsch - 100 Kilometer in 24 Stunden waren zu bewältigen. Start des Marsches war im Münchner Stadtteil Neuaubing, weiter ging es am südlichen Stadtrand nach Osten, entlang der Isar nach Schäftlarn, weiter nach Starnberg, zum Ammersee und zurück nach Neuaubing.

 

In Zusammenarbeit der Kreisverbände Starnberg, Fürstenfeldbruck und München sorgte das Bayerische Rote Kreuz für die medizinische Versorgung der Teilnehmer*innen.

 

Das Münchner Rote Kreuz kümmerte sich hierbei am Samstag mit 15 Helfer*innen um den ersten Streckenabschnitt zwischen Start und Kilometer 33 und übernahm dann am Sonntag wieder mit 12 Helfer*innen die Betreuung im Zielbereich. Vermutlich auch wegen eines heftigen Gewitterschauers am Abend vollendeten nur etwa 10% der Teilnehmer*innen die Strecke.

 

Für die ehrenamtlichen Helfer*innen des Münchner Roten Kreuzes verlief der Dienst am ersten Tag ruhig. Die ersten Kilometer wurden gut von den Teilnehmern bewältigt, sodass die ehrenamtlichen Helfer nur 18 mal bei kleineren Problemen Hilfe leisten mussten und die letzten Einsatzkräfte um 3:15 Uhr an die Kollegen in Starnberg übergeben und den Heimweg antreten konnten.

 

Für die Kollegen des Roten Kreuzes in Starnberg verlief die Nacht dann nicht ganz so ruhig. Sie leisteten 60 mal bei größeren und kleineren Erkrankungen und Verletzungen Erste Hilfe und brachten drei Personen zur weiteren Behandlung in Krankenhäuser. Am Sonntag betreuten dann wieder Kolleg*innen aus München den Zielbereich und versorgten 18 Patienten.

 

"Insgesamt war es ein durchaus außergewöhnlicher Dienst für die Helfer des Roten Kreuzes, bedingt durch ein großes Einsatzgebiet, die Zusammenarbeit über drei Landkreise und Rotkreuz-Kreisverbände, die lange Dienstdauer und ein zu den bekannten Laufveranstaltungen deutlich angepasstes Einsatzkonzept", fasst Thomas Schmid zusammen, der den Einsatzabschnitt des Münchner Roten Kreuzes leitete.